Reit- und Fahrverein Niddertal e. V.
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In Gedenken an Sirius - ein Nachruf

Lieber Sirius,

 

gerade fand ich ein Bild von Dir mit Gertrud Schüler bei einer Weihnachtsquadrille von vor etwa 15 Jahren. Dein Partner ist Max mit Markus Lemp.

Vor mir steht eine Tasse, die ich von Deiner Besitzerin Yvonne Harrant geschenkt bekam – mit Dir und mir als Rentier verkleidet.

 

Da muss ich an das „Pas de deux“ mit Dir, Malvine, Nadine Vormann und Antje Ranze (geb. Lemp) denken: auf die Musik „Rudi, the red nose reindeer“ bist Du einfach mit Malvine links abgebogen, anstatt alleine rechts zu bleiben. Von Deinen „Haken schlagen“ können viele Kinder berichten. Lisa Hentschel zum Beispiel, die Dich oft im Gelände geritten ist. Einmal habe ich Euch beide auf einem Ausritt gesucht – und ihr standet im Graben. Für Überraschungen warst Du immer gut! Nadine hat mit Dir den Parcours für das Reitabzeichen geschafft. Doch bei der „Generalprobe“ bist Du einfach stehen geblieben und hast die Tannendekoration gefressen. Nie wieder machte sie die Schenkel im Parcours so fest zu, wie bei der Prüfung am nächsten Tag! Oder beim Basispass, bei dem Du in der Prüfung anstatt in den Pferdehänger zu steigen, zum Grasplatz gezogen bist und in seliger Ruhe Gras gefressen hast. Neben mir konnte sich selbst der Richter ein Grinsen kaum verkneifen...

Danke für die vielen, vielen Reitstunden, die wir miteinander verbracht haben. Generationen von Kindern durften auf Dir reiten lernen. Nicht zu vergessen die vielen Märchen und Quadrillen am 1. Mai und Weihnachten, Ausritte oder die Pferdeschau auf dem Berger Markt mit Pünktchen. Vor allem aber bleibst Du uns aber auch als St. Martin-Pferd in Erinnerung. Du hast so viele Kinder glücklich gemacht! Du warst das wertvollste (nicht in Gold zu bezahlen) und meist fotografierteste Pferd in Berkersheim. In einem Bericht in der Zeitung konnte man Dich ein- bis zweimal im Jahr als St. Martin oder Nikolauspferd vorm Kiosk von Herrn Wolf finden, wo Du viele Kinder beschenkt hast.

 

Ganz besonderen Dank soll ich Dir von Markus Lemp ausrichten, der als kleiner Knirps auf Dir reiten gelernt hat. Auch von Gertrud Schüler, die mit 65 Jahren angefangen hat, auf Dir reiten zu lernen und Dir bis zum Schluss eine treue Begleiterin war.

Ganz besonders glücklich hast Du Sabine Harth gemacht! Vor ca. 25 Jahren kamst Du mit Yvonne und ihr auf unseren Hof. Sabine nahm an den Gruppenstunden teil und alle Kinder akzeptierten Euch! Mit Dir schaffte sie sogar den Basispass bei Inge Schilger. Auch an St. Martin in Berkersheim war sie Deine treue Reiterin. Das, was Du für sie und ihre Familie getan hast, ist unbeschreiblich!

 

Danken wollen Dir auch Deine Weidekumpel. Du hast dich mit allen gut verstanden, auch wenn Du es mit den Stuten, besonders Fancy, nicht immer so einfach hattest. Du durftest nur dort fressen, wo sie es erlaubte. Oder damals mit dem halbstarken Hengst Rubin, der Schimmelstute Nadja, usw. usw....Zum Schluss war Vanita Deine treue Koppelpartnerin.

Ich könnte noch ewig von Dir erzählen... Yvonne und ich erinnern uns gerne an all die Geschichten zurück! Wer sie hören will, soll nicht scheuen, zu uns zu kommen!

 

Lieber Sirius – Danke, Danke, Danke! Grüße dort oben alle Pferde, Reiter und Freunde, die in den letzten 40 Jahren den Stall Lemp verlassen haben und für immer auf die große Pferdeweide gegangen sind!

 

Deine Gertud Lemp

Pferdeäppel in Berkersheim!

Die Körbe und Eimer für Pferdeäppel im Dorf müssen regelmäßig geleert werden.

 

Deshalb gilt ab sofort das folgende System:

Das Leeren der Eimer und Körbe kann als Arbeitsstunden abgerechnet werden.

Das läuft wie folgt:

  1. Vorher Bescheid sagen, dass Ihr Eimer leeren möchtet
    Ansprechpartner Franzisca Herzog (Fränzi), Stall Rehbock
    und absprechen, wann ihr das machen wollt.

  2. Am abgesprochenen Termin die Schubkarre aus Eurem Stall nehmen, durch Berkersheim fahren und die Eimer leeren.

  3. Die eingesammelten Äppel über den Misthaufen in Eurem Stall entsorgen.

  4. Die Zeit in die Arbeitskarte eintragen und bei Franzisca Herzog vorbeikommen um die Arbeitstunde(n) abzeichen zu lassen.

 

Liebe Pferdebesitzer,

liebe Reitbeteiligungen,

liebe Vereinsmitglieder,

liebe Einsteller,

 

wir sind wieder vermehrt auf liegengebliebene Pferdeäppel angesprochen worden.

 

Aus diesem Grund möchten wir nochmals auf das Problem eingehen.

 

Im ganzen Dorf stehen Körbe und Eimer mit Schippen, in denen die Pferdeäppel entsorgt werden können. Bitte nutzt diese!

 

Wir sind in Berkersheim auf ein freundliches und friedliches Miteinander angewiesen.

Von der Pferdeseite aus heißt dies, die Belästigung der Anwohner in Berkersheim auf ein Minimum zu beschränken, unter anderem die Pferdeäppel zu beseitigen.

 

Liegenlassen der Pferdeäppel kostet Strafe, genauso wie liegengelassener Hundekot. Zur Zeit sind uns in Berkersheim keine Kontrollen bekannt, dies kann sich aber durch Hinweise von aufgebrachten Anwohnern jederzeit ändern.

 

In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis:

Pferde haben nichts auf dem Gehweg zu suchen. Dieser ist Fußgängern vorbehalten und darf höchsten zum Ausweichen kurz genutzt werden. Pferde gehören auf die Straße.

Bitte haltet Euch daran – das beseitigt auch gleich das Problem der höchst unangenehmen Pferdäppel auf Gehwegen.

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